mit tollem Dip für dich und deine Freunde. Probier´s doch gleich aus. Der Kreislauf der Natur und wie die Natur sich selbst hilft. Trockenblumenanhänger und bunte Libellen warten auf dich. Hört ihr die Regenwürmer husten? Herzhafte Waffeln Mal- und Rätselspaß und natürlich Gewinnspiel Recycling AUSGABE 3/2026
Kreislauf der Natur – Recycling Du hast sicher bei einem Waldspaziergang schon einmal bemerkt, dass die Bäume im Herbst anders aussehen als im Frühjahr. Auch vor deiner Haustür oder in deinem Garten verändern sich die Pflanzen, egal ob Baum, Blume oder Gemüsepflanze. Damit eine Pflanze wachsen kann, holt sie sich die Nährstoffe aus dem Boden. Wie kommen die Nährstoffe dorthin? Sind dann irgendwann mal keine mehr da? Keine Sorge! Die Natur hilft sich da selbst – mit Recycling! Aus abgestorbenen Pflanzen, verwelktem Laub, Ästen und Zweigen, sogar toten Tieren, die auf den Boden fallen, werden Nährstoffe für neue Pflanzen. Wie das geht? Da gibt es viele kleine Lebewesen (Erdbewohner) im Boden, die diese „Abfälle“ auffressen. Das, was sie danach wieder ausscheiden, nennt man Humus, eine krümelige Erde, die sehr viel Nahrung für die Pflanzen enthält. Die Pflanzen nehmen diese Nährstoffe über ihre Wurzeln im Boden auf. Die Pflanzen wachsen und tragen Früchte Die Wurzeln der Pflanzen holen sich die Nährstoffe aus dem Boden Das Laub fällt auf den Boden – Blumen verwelken Kleine Lebewesen fressen das Laub und scheiden Nährstoffe für Pflanzen aus
Recycling Kreislauf der Natur Hast du zuhause in deinem Garten einen Komposthaufen? In einem Kompost passiert genau das Gleiche wie in der freien Natur - aber nicht von alleine. Man muss darauf achten, dass die Speisekarte für die kleinen Lebewesen nicht zu einseitig ist. Nur Abfälle aus der Küche sind den Würmern und Bakterien zu langweilig. Für Abwechslung sorgen Äste, Zweige und Rasenschnitt. Außerdem gehören nur „Bioabfälle“ auf den Kompost, also etwas, was vorher selbst lebendig war. Sonst funktioniert das mit dem zu Humus- bzw. Kompostwerden nicht. Bei einem Komposthaufen werden alle „Abfälle“ in Schichten aufgebracht. Ganz unten liegen Zweige und Äste, damit entstehendes Wasser ganz einfach unten ablaufen kann. Innen kann es ganz schön warm werden, für kurze Zeit bis zu 60° C. Die kleinen Tierchen brauchen ca. 6 Monate, um fertigen Kompost zu machen. Zwischendurch freuen sie sich über etwas Luft, deshalb mischt man besser den Haufen ab und zu mal durch. Den fertigen Kompost* verteilt man in der Erde und in den Beeten im Garten oder den Blumentöpfen, damit alles besser wächst und gedeiht. * Kompost ist nicht ganz genau dasselbe wie Humus, deshalb heißt er anders. Wenn du keinen Garten hast oder deinen Kompost nicht selbst machen möchtest, kannst du deinen Bioabfall einfach in die grüne Biotonne geben. Dann fährt die Müllabfuhr deinen Bioabfall zum Kompostwerk und lädt ihn auf riesigen Kompostbergen ab. Dort wird er zu Komposterde. Die kann man dann in Tüten für seinen Garten kaufen oder in großen Mengen für die Felder. So landet der in Erde verwandelte Abfall wieder im Boden und der Naturkreislauf schließt sich wieder. Hast du schon mal was von Biogas gehört? Auch das kann man aus einem Teil des Bioabfalls erzeugen, indem man bestimmte Bakterien, die sich ohne Luft wohl fühlen, noch vor dem Kompostieren den Abfall bearbeiten lässt. Das, was die Bakterien übriglassen, wird von den „Komposttierchen“ gefressen und es entsteht wieder Kompost für den Boden. Das Biogas wird für unsere Häuser zur Strom- oder Wärmeerzeugung genutzt. Diese fleißigen Tiere kannst du mit einer Lupe bei Ihrer Arbeit auf dem Kompost beobachten!
So geht´s: So geht´s: Tipp: Wenn du kein Senfmehl zur Hand hast, kannst du stattdessen auch einfach scharfen Speisesenf verwenden. Die Möhren schälen, die Zucchini waschen und beides raspeln. Wenn du die Raspel mit etwas Salz bestreust und 10 Min. wartest, kannst du die entstandene Flüssigkeit abgießen. Die Eier werden aufgeschlagen, mit dem Mehl verrührt und anschließend wird der Joghurt untergerührt. Der Teig muss nun 10 Minuten quellen. Du möchtest gerne wissen, wie du die Regenwürmer im Garten an die Oberfläche locken kannst? Dann solltest du unseren Versuch mal ausprobieren. Am nächsten Tag das restliche Wasser hinzugeben. Vermische nun den Teig gut mit den Gemüseraspeln. Die Konsistenz sollte leicht flüssig sein. Füge evtl. noch etwas Wasser hinzu. Lass das Waffeleisen heiß werden (mittlere Stufe) und gib kleine Teigportionen hinein. Die Waffeln lässt du so lange backen, bis der Teig fest und leicht gebräunt aussieht. Für den Dip verrührst du den Joghurt, Tahin und Zitronensaft miteinander und schmeckst ihn mit Salz und Pfeffer ab. Genieße nun deine Waffeln mit dem Dip. Gieße anschließend das Wasser über die Fläche im Garten, wo du die Regenwürmer anlocken möchtest. Warte ca. 10 Minuten und schau dir an, wie viele Regenwürmer an die Oberfläche gekommen sind. Experiment: Regenwürmer an die Oberfläche locken 4 Heute gibt´s herzhafte Waffeln 4 5 Löse das Senfmehl in 0,5 Liter Wasser auf und lasse die Lösung einen Tag ziehen. 60g Senfmehl 10 Liter Wasser 150g Möhren 250g Zucchini Prise Salz 3 Eier 150g Mehl 200g Naturjoghurt Für den Dip: 150g Naturjoghurt 1 El Tahin (Sesampaste) 1 EL Zitronensaft Salz, Pfeffer Außerdem: ein beschichtetes Waffeleisen und eine Reibe Du brauchst: Viel Spaß und guten Appetit !
Basteltipp 1: Wunderschöne Anhänger mit Trockenblumen Für den Teig alle Zutaten zusammenfügen und mit den Knethaken einer Küchenmaschine oder den Händen ordentlich durchkneten. Falls er etwas zu klebrig sein sollte, fügt ihr einfach noch ein bisschen Mehl dazu. Die Hände ein bisschen bemehlen und kleine Kugeln formen. Anschließend die Blüten drauflegen und ein wenig andrücken. Mit einem Teigroller danach die Blüten etwas fester hineinrollen. Zum Schluss mit einem Holzstab ein kleines Loch hineinstechen, damit die „Blüten im Salzteig“ später aufgehängt werden können. Tipp: Wenn du möchtest kannst du die Ahornsamen anmalen, so wird deine Libelle noch bunter. Schneide den Pfeifenputzer auf die gewünschte Länge zu (ca. 15 cm genommen). Der Ahornbaum trägt ganz besondere Früchte, Leon setzt sich diese gerne auf die Nase, ihr auch? Aber man kann auch tolle Libellen daraus basteln. Nach dem Trocknen, biegst du den oberen Teil des Pfeifenputzers über zwei übereinandergelegte Ahornsamen. Dann wickele den Draht vorsichtig um sie herum. So geht´s: So geht´s: Nun beginnst du Perlen als Körper aufzufädeln. Das Ende des Drahtes drehst du um die letzte Perle, damit sie nicht herausrutscht. Basteltipp 2: Bunte Libellen 4 Getrocknete Blüten (gepresst oder einfach nur getrocknet) eurer Lieblingsblumen Für den Teig: zwei Tassen Mehl, eine Tasse Wasser und eine Tasse Salz Ahornsamen Pfeifenputzer Finger-, Tusch- /Acrylfarbe Perlen Schere und Pinsel
Bring Farbe in´s Spiel Sammelst du auch so gern die bunten Herbstblätter wie Lara? Dann schnapp dir doch deine Buntstifte, erwecke unser Herbstbild zum Leben und schau dann vielleicht selbst draußen, ob du auch so einen bunten Strauß mit wundervoll gefärbten Blättern sammeln kannst. Die GartenKids wünschen dir viel Spaß dabei!
Frage: Wie nehmen Pflanzen die Nährstoffe aus dem Boden auf? Und so geht es: Schicke die Antwort und das Lösungswort, deine Adresse und den Namen deines GartenKids Marktes auf einer ausreichend frankierten Postkarte oder per E-Mail an uns: Die GartenKids: NBB Dienstleistungssysteme AG Im Seefeld 9 31552 Rodenberg Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2026 um 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Veranstalter ist die NBB egesa Gartencenter GmbH und die NBB Fachmärkte für Tier und Garten GmbH. Teilnehmen dürfen alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland, ausgenommen sind Mitarbeiter(innen) der NBB egesa Gartencenter GmbH und der NBB Fachmärkte für Tier und Garten GmbH sowie deren Angehörige. Kinder, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, dürfen nur mit dem Einverständnis des/der Erziehungsberechtigten teilnehmen. Die Teilnahme über automatische Gewinnspielservices ist ausgeschlossen. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist unabhängig vom Kauf einer Ware oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung. Die gewinnende Person wird im Losverfahren ermittelt. Die Gewinner werden per Post benachrichtigt. Die Gewinnübergabe erfolgt per Paketdienst. Der Rechtsweg sowie eine Barauszahlung sind ausgeschlossen. Betreff: Herbst-Gewinnspiel E-Mail: info@gartenkids.com Lass uns sammeln! Mach´ mit beim Herbst-Gewinnspiel und gewinne eines von drei tollen Igelwohnhäusern der Firma CJ Wildbirds Foods Europe BV . Sammle alle Bioabfälle ein, indem du sie einkreist.
„Müll“ im Garten Vorschau Das nächste Heft erscheint am 03. 11. 2026 Winterspaß mit den GartenKids Gewinnspiel Kreatives Basteln Fa. CJ WildBird Food Europe BV. Die Zeitschrift sowie alle in ihr enthal- „Die Sonne scheint!“ Das war der Satz, mit dem Leons Mutter ihn heute Morgen weckte. Tagelang hatte es stark geregnet und gestürmt, sodass Leon nur wenig Freude hatte, die Zeit draußen zu verbringen. Aber heute wird er endlich wieder zu Felix und Lara fahren und mit ihnen die Zeit im Garten verbringen. Bei Felix und Lara angekommen ging es auch sofort in den Garten. Hund Ginger freute sich ebenso wie die Kinder über das sonnige Wetter und tobte durch das von den Bäumen heruntergefallene bunte Laub. Die drei Kinder warfen sich mit den heruntergefallenen Blättern ab. Das war ein riesiger Spaß! Der Spaß hielt jedoch nur eine kurze Zeit an, denn Felix und Laras Vater kam mit einem Rechen in der Hand in den Garten und rief den Kindern zu: „Zeit für die Gartenarbeit!“ Aber das taten Felix, Lara und Leon sehr gerne, sodass sie nach kurzer Zeit im Garten standen und das Laub zusammen harkten. Als Belohnung für die Arbeit sprangen sie in die riesigen Laubhaufen, bis sie komplett von Blättern übersäht waren. Anschließend wurde das Laub in Säcke gepackt. „Wo kommt das Laub denn jetzt hin?“, fragte Lara ihren Vater. Er erklärt, dass er das Laub zu einer Sammelstelle für Grünabfälle bringt. Dort werden sämtliche Grünabfälle wie Laub, Rasenschnitt, Büsche und Äste gesammelt. Diese verrotten und werden wieder zu Erde, womit sich im nächsten Frühjahr wieder neue Blumen pflanzen lassen. „Ganz schön spannend“, meint Leon. Die drei Kinder sind froh, dass der Garten selbst nur Müll produziert, der auch hinterher wieder für den Garten genutzt werden kann. Ein echter Kreislauf.
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